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Anmeldung für die Klasse 5 mit eingeschränkter Gymnasialempfehlung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte von Grundschulkindern, die sich für das GSG als weiterführende Schule interessieren

In jedem Jahr werden Schulleitung und Erprobungsstufenkoordinatorin des GSG  immer wieder darauf angesprochen, ob ein Kind mit einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung das Gymnasium besuchen kann und sollte. Dahinter steht die Sorge der Eltern und Erziehungsberechtigten, dass ihr Sohn oder ihre Tochter möglicherweise am Gymnasium überfordert sein könnte und die Erprobungsstufe nicht erfolgreich absolviert. Diese Sorge möchten wir Ihnen nehmen. Auch mit einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung ist Ihr Kind am GSG herzlich Willkommen.

Entscheidend für eine positive schulische Entwicklung sind Erfolgserlebnisse im Lernen und vielfältige Erfahrungen. Dem steht eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung nicht im Weg. Eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung der Grundschule beinhaltet oft, dass das Notenbild in Ordnung ist, es aber Bereiche z. B. im Lern- und Arbeitsverhalten gibt, die besonders beobachtet, gefordert und gefördert werden sollten oder müssen. Diese Bereiche können sich an der weiterführenden neuen Schule, in einem neuen Klassenverband und mit neuen Fächern und neuen Lehrern manchmal ganz von selbst positiv entwickeln, in den meisten Fällen auf jeden Fall mit entsprechender Unterstützung.

Ihr Kind kann mit einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung die Erprobungsstufe erfolgreich absolvieren! Als Schule unterstützen wir Sie bei einer eingeschränkten Gymnasialempfehlung gleich zu Beginn durch ein Beratungsgespräch und durch verschiedene Förderangebote von Anfang an.

Natürlich können wir weder für Schülerinnen und Schüler mit uneingeschränkter Empfehlung als auch mit eingeschränkter Empfehlung garantieren, dass es nicht zu Notenproblemen kommen kann. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Gründe für Notenprobleme oft nicht in der Eignung liegen, sondern vielfältig sind (z. B. entwicklungsbedingt, familiär bedingt, durch eine zu geringe Lern- und Arbeitsbereitschaft bedingt, ...). Die Erfahrung zeigt auch, dass in nahezu allen Fällen, in denen bei Notenproblemen die Förderempfehlungen und Förderangebote der Fach- und Klassenlehrer ernst genommen werden und frühzeitig und angemessen unterstützt wird, die Erprobungsstufe erfolgreich beendet werden kann.

Mehrfach wurde auch die Frage gestellt, was passiert, wenn ein Kind die Erprobungsstufe nicht erfolgreich absolviert. Es kann an allen Gymnasien vorkommen, dass Kinder die Erprobungsstufe nicht erfolgreich beenden - es handelt sich dabei aber am GSG meist um Einzelfälle in den Klassen. Sollte es im Einzelfall nicht gelingen, dass ein Kind die Anforderungen in der Erprobungsstufe erfüllen kann, dann sind die zuständigen Fach- und Klassenlehrer im Normalfall schon sehr lange mit den Eltern im Gespräch bezüglich schulischer und privater Förderungsmaßnahmen. Greifen die Förderungsmaßnahmen nicht, dann wird auch gemeinsam überlegt, welche andere Schulform für die Schülerin oder den Schüler ggf. (besser) geeignet wäre.

Nach den Zeugniskonferenzen am Ende des Schuljahres setzen sich dann alle Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Unna zusammen, um für die betroffenen Kinder im Sinne der Eltern und im Sinne der Empfehlungen der Lehrer einen Schulwechsel zu vereinbaren.