transpaA15-015.jpg

GSG-Latein-Schülerinnen und -Schüler erkunden Rom und die Toskana

Auch in diesem Jahr hieß es wieder "Viva l'Italia!". Insgesamt 41 Lateinschülerinnen und -schüler und 5 Lehrerinnen und Lehrer des GSG waren in den Osterferien vom 12. bis zum 21. April 2014 in Rom und der Toskana unterwegs. Auf dem Plan stand ein strammes, aber dennoch sehr interessantes Programm.

In Rom angekommen ging es, nach einer kurzen Verschnaufpause, um sich von der doch recht anstrengenden 20-stündigen Busfahrt zu erholen, am Sonntag dann auch direkt los. In den darauf folgenden drei Tagen wurde Rom unsicher gemacht und es standen Besichtigungen diverser Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Colosseum, das Forum Romanum, das Pantheon und der alte römische Hafen Ostia Antica auf dem Plan. So erwachten dann auch die alten Römer und die Geschichten aus den Lateinbüchern ein bisschen zum Leben. Natürlich gab es auch ein traditionelles Gruppenfoto im Circus Maximus. Alle waren (nach einer ersten Gewöhnung an das italienische Chaos) so begeistert von Rom, dass vielen selbst das umfangreiche gemeinsame Programm nicht genug war, und so waren die meisten Schüler oft fast bis zur Schließung der Unterkunft am Abend unterwegs, um noch mehr von der faszinierenden Stadt mit dem ganz eigenen Flair zu erkunden.

Gefühlt viel zu früh ging es dann von Rom weiter in eine - oder genauer gesagt: mehrere - Unterkünfte in der Toskana. Die dortige Unterbringung in Bungalows wurde von allen begrüßt und war so gut, dass auch die Romfahrer in den künftigen Jahren dort übernachten werden. In den restlichen vier Tagen waren Besichtigungen verschiedener bekannter Städte, wie Florenz, Siena und Volterra, geplant. Vor allem die kleineren Städte hatten einen besonderen Charme mit ihren kleinen, verwinkelten Gassen und hier trotzen alle tapfer dem - anders als in Rom - manchmal nassen und kalten Wetter. Ein besonderes Highlight war der Ausflug nach Cinque Terre am letzten Tag in Italien. Bei Bilderbuchwetter genossen Schüler und Lehrer das blaue Mittelmeer am Strand, beim Wandern oder in einem der fünf farbenfrohen Dörfer. Glücklich, aber auch ein bisschen wehmütig machte sich die ganze Gruppe dann abends auf die Heimreise. Viele wären gerne noch länger geblieben und hätten sich noch mehr von Rom und der Toskana angeguckt.

 

 

Fazit der Reise: Rom und Italien sind im ersten Moment vielleicht ein bisschen voll, laut und dadurch befremdlich, wenn man sich aber erst einmal daran gewöhnt hat, einfach nur noch klasse. Man darf sich nur nicht wie ein Deutscher verhalten, denn dann kommt man wohl nie über die Straße und muss, weil man nicht unfreundlich genug zu den Straßenhändlern war, 20 Rosen oder einen überteuerten Regenschirm kaufen. Und: es war auch gar nicht schlimm, die Hälfte der Ferien mit den Lehrern zu verbringen ;-).

Die Romfahrt ist auf jeden Fall absolut empfehlenswert, und alle, die die Chance haben, in zwei Jahren mit zu fahren, werden es nicht bereuen, sich, sobald das möglich ist, anzumelden und selber den Charme von Italien zu entdecken!