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Englisch-LK erkundet die irische Hauptstadt Dublin

Im Rahmen der Studienfahrten der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 waren wir, der Englisch-Leistungskurs von Herrn Spigiel, mit ihm und Frau Schelter in der irischen Hauptstadt Dublin. Nach der Ankunft am Sonntag wurden wir erst einmal mit der Stadt als solche durch eine englischsprachige Führung bekannt gemacht, wobei nahezu die ganze Innenstadt erkundet wurde. Doch obwohl Dublin eine Großstadt ist, ist sie eigentlich gar nicht so groß, wie man denkt, und mit einem zentral gelegenem Hostel ist es gar kein Problem, die wichtigsten Gebäude und Orte in Dublin zu Fuß zu erreichen.

Nachdem wir uns diesen ersten Eindruck von Dublin verschafft hatten, konnten wir uns frei in der Stadt bewegen, um eigene Erkundungen anzustellen und um uns mit Proviant für die nächsten Tage einzudecken.

 

 

Am nächsten Tag ging es mit der Besichtigung der nahegelegenen St. Michan’s Church weiter. Das Besondere an dieser Kirche war, dass man sich in den Katakomben 600 Jahre alte Leichen und Särge ansehen konnte. Das war allerdings nicht für jeden etwas und so haben einige Teilnehmer schon einmal am nächsten Programmpunkt, der Marsh’s Library, auf uns gewartet. Diese Bibiliothek mit Schriften aus den letzten Jahrhunderten ist schon sehr alt und früher wurden dort sogar die Leute während des Lesens in Käfigen eingesperrt, damit sie keine Bücher entwenden konnten. Anschließend hatten wir Freizeit, bis wir uns um vier Uhr nachmittags wieder getroffen haben, um nach Howth, einer kleiner Hafenstadt auf einer vorgelagerten Halbinsel vor den Toren Dublins, zu fahren. Dort haben wir das gute Wetter zu einer Kliffwanderung genutzt. Man hatte einen wunderschönen Blick über das Meer und die Berge. Die Sonne hat durchgehend geschienen. Ausklingen ließen wir den Tag traditionell mit fish and chips beim Sonnenuntergang. Naja, der Sonnenuntergang ließ noch auf sich warten, aber geschmeckt hat es trotzdem.

 

 

Tag 3 bedeutete für uns eine ganztägige Busfahrt durch die Wicklow Mountains, einem nahegelegenen Nationalpark. Zwischendurch haben wir mehrere Stopps gemacht, um an besonders imposanten oder bemerkenswerten Stellen Zeit verbringen zu können. Mit dabei war Michael, der uns als Reiseführer während der Busfahrt und an den Stopps mit viel Enthusiasmus die wichtigsten Fakten zu Land und Leuten erklärt hat. Nach der Rückkehr am Nachmittag wollte sich Frau Schelter unbedingt eines der WM-Fußballspiele anschauen und wurde von einigen Leuten der Gruppe begleitet, während Herr Spigiel alternativ mit einer kleinen Gruppe einen typischen even song, einer Art Gesangsgottesdienst, in St. Patrick’s Cathedral, der größtenund bedeutsamsten  Kirche in Dublin, besuchte. Abends besuchte eine kleine Runde noch mit Herrn Spigiel und Frau Schelter einen Pub, wo ab 21 Uhr auch traditionelle irische Livemusik gespielt wurde.

 

 

Die Reise neigte sich langsam dem Ende zu und am vierten Tag entschied sich das sonst sehr warme und schöne Wetter zu einem heftigen Regen. Vormittags hatten wir uns das Georgian House Museum angeschaut, in welchem man mehr über das typische Leben einer reichen irischen Familie, die dort von 1790 bis 1820 lebte, erfuhr. Danach konnte sich jeder für eine der vielen kostenlosen Museen in Dublin entscheiden. Währenddessen begann es zu regen und das nicht nur ein bisschen. Da manche von uns nicht damit gerechnet und somit keinen Schirm hatten, wurden einige auf dem Weg zum nächsten gemeinsamen Treffpunkt dermaßen durchnässt, so dass anschließend nur wenige weiter in den botanischen Garten gefahren sind, während die anderen sich im Hostel trockene Kleidung anzogen. Der letzte Programmpunkt des Tages war ein gemeinsamer Besuch in einem Pub.

Donnerstag, Tag 5, war Abreisetag. Allerdings wurde sich morgens erst noch Dublin Castle angeschaut. Dort finden wichtige politische Treffen statt und man kann sich die alten prunkvollen Räume der ehemaligen Könige anschauen.  Die letzte Freizeit der Kursfahrt brach an und die meisten nutzten diese, um noch ein paar last-minute Besorgungen zu machen.  Am Flughafen konnte man sich noch ein paar Minuten des Deutschland-WM-Spieles anschauen, bevor es in den Flieger und wieder ab nach Deutschland ging. Unsere Zeit in Dublin war zu Ende.

Auch wenn 5 Tage nur kurz scheinen, hatten wir doch die Chance, lebhafte Eindrücke von Irland zu sammeln und Einsichten in das irische Nationalgefühl und den irischen Stolz zu gewinnen. Ich persönlich hatte eine sehr schöne Zeit dort und bedanke mich für diese Kursfahrt.