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Die GSG-Schülerzeitung heißt Scholl&Rauch

Eine Schülerzeitung kann brav sein - oder gut. Sie kann allen Erwartungen gerecht werden - oder erfolgreich sein. Sie kann vorauseilend Lehrer/innen-Wünsche und womöglich auch noch Elternwünsche erfüllen - oder sie ist eine Schülerzeitung. Unsere Schülerzeitung heißt Scholl&Rauch. Es gibt sie seit dem Winter 2010/2011 und die erste Ausgabe war nach wenigen Tagen so vergriffen, dass selbst der „betreuende“ Lehrer auch nicht ein schlappes Belegexemplar mehr im Schrank hatte. Pech, Unvermögen oder doch schlaue Berechnung?

Jedenfalls haben wir es bereits mit der allerersten Ausgabe, die sich übrigens dem bezeichnenden Rahmenthema „neu“ widmete, geschafft, unser Produkt als kostbar und deshalb rar in den Herzen der Leserschaft zu verankern. Zumindest glauben wir daran, dass es so ist. Andere Erklärungsansätze - zum Beispiel, dass auch das letzte Exemplar verhökert werden musste, um einer ganz frühen wirtschaftlichen Pleite aus dem Weg zu gehen – sind eher böswillige Gerüchte. Und damit wollen wir nichts zu tun haben. Wenn wir schon mit Gerüchten leben müssen, dann möchten wir sie selbst in die Welt setzen!

Ja tatsächlich, manchmal lässt sich ein ganz leichtes Schweben über der Ebene des Belegten, des Beweisbaren oder der sicheren Erkenntnis für eine erfolgreiche Schülerzeitung nicht ganz vermeiden. Das zeigte ebenfalls die allererste Ausgabe, mit der wir bereits haarscharf an einer Schadensersatzklage durch einen etwas unglücklich dargestellten Lehrer vorbei schrammten. Natürlich haben wir daraus gelernt. Doppelt sogar: 1. wir müssen seriös(er) werden! 2. genau solche Geschichten braucht das Blatt! Um selbst zu einer Erfolgsgeschichte zu werden.

 

Scholl&Rauch-Redaktion 2013

 

Dass unsere „Scholl&Rauch“ tatsächlich eine Erfolgsgeschichte wurde, hat aber eigentlich doch noch wichtigere Gründe. Vor allem verantwortlich sind die vielen engagierten, unkonventionellen, hochgradig motivierten und mitunter sogar pünktlich arbeitenden Redakteurinnen und Redakteure, die einzeln aufzuführen aus Platzgründen hier kaum möglich wäre. Und was sind auch schon Namen? „Scholl&Rauch“ ist hier tatsächlich Programm. Auch weil die Namen in einer guten Schülerzeitung leider immer viel zu schnell wechseln. Wegen bestandener Abiturprüfung oder ähnlich schrecklicher Schicksalsschläge.

An vier Namen aber kommen wir dennoch nicht vorbei: Anna M., die erste „Scholl&Rauch“-Chefredakteurin, verlieh dem Blatt Namen und Konzept und seinen Machern die entscheidenden Impulse, Nachfolgerin Helena S. trat also in riesige Fußstapfen und bewegte sich darin Aufsehen erregend souverän. Larissa W. und Elisabeth J. aus der Jahrgangsstufe 10 (im Schuljahr 2013/2014) sind die aktuellen und mit Abstand jüngsten „Scholl&Rauch“-Chefredakteurinnen und erleben derzeit Lust und Frust dieser Aufgabe in jeder denkbaren Beziehung.

Außerdem gehören dem Team momentan gefühlte 50 journalistische Nachwuchskräfte an, die sich mit- und füreinander abmühen. Mitarbeiter, die sich in Sachen Recherche, Textgestaltung, Foto, Grafik, Verkauf, Anzeigen-Akquise oder Layout um die Zukunft unserer „Scholl&Rauch“ verdient machen wollen. Um den langfristigen Erfolg der GSG-Schülerzeitung müssen wir uns also keine Sorgen machen – vorausgesetzt, Sie bleiben uns gewogen.

Nur ganz am Rande sei erwähnt, dass „Scholl&Rauch“ bereits zweimal bedeutende Auszeichnungen abgesahnt hat: 2011 war das der 3. Platz in der Kategorie „Titelblatt“ im bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL; im Frühjahr 2013 errang das GSG-Blatt für seinen Gesamtauftritt den 2. Platz unter 80 Mitbewerbern aus ganz Westfalen in einem Wettbewerb der „Westfälischen Provinzial“ Versicherung.

Zu haben sind die „Scholl&Rauch“-Ausgaben gegen geringes Entgelt jeweils direkt nach dem Erscheinen in der Schule, am Tag der offenen Tür, an Elternsprechtagen und mitunter auch im örtlichen Buchhandel. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, eine dieser Gelegenheiten zu ergreifen, schicken wir Ihnen das jeweils neueste Exemplar aber auch gern zu.

 

Ansprechpartner (betreuender Lehrer): Herr Wiggermann