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Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen lernen am MFM-Projekttag viel Neues über Vorgänge im eigenen Körper

Auch in diesem Jahr fand am Geschwister-Scholl-Gymnasium wieder ein freiwilliger MFM-Projekttag ("Mädchen-Frauen-Meine Tage" bzw. "Männer-Für-Männer") für die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen statt. Das Interesse an dem Angebot war in diesem Jahr noch größer als im letzten Jahr, denn es konnten fünf parallel laufende Workshops angeboten werden. Mädchen und Jungen erfuhren in den Mädchen- oder Jungengruppen, was es mit der Veränderung ihres Körpers in der Pubertät, dem Zyklusgeschehen, der Fruchtbarkeit und der Entstehung neuen Lebens auf sich hat.

Dabei wurde mit anschaulichen und farbenfrohen Materialien, Musik und Spielen gearbeitet und ein besonderes Augenmerk auf wertschätzende Sprache und das Staunen über die Vorgänge im eigenen Körper gelegt.Mehrere Biologiekollegen und Klassenlehrer haben auch in diesem Jahr wieder jeweils in einem Workshop hospitiert und den Referenten über die Schulter geblickt. "Dieses Projekt sollten wir fest in unser Programm aufnehmen. Eine super Sache. Wir hoffen, dass der Förderverein es weiterhin finanziell unterstützen wird," so lautete ihr gemeinsames Fazit. Auch von den Eltern gab es für die Initiatorin des Projekttags am GSG, Frau Felbick, positive Rückmeldungen:

 

"Meine Tochter war hellauf von dem Projekttag begeistert. Wir hatten den Eindruck, dass es für sie sehr wichtig war und ihr und den anderen Kindern auch sehr viel Spaß gemacht hat.“

 

„Der Elternvortrag im Vorfeld war sehr informativ. Mir gefällt an dem Projekt der geschützte Rahmen der kleinen Gruppe, die fachlich fundierte und gleichzeitig so anschauliche und wertschätzende Darstellung der körperlichen Vorgänge.“

 

Und was meinen die Schüler selbst? Sie hatten die Möglichkeit, den Referenten nach dem Projekttag anonym und schriftlich Feedback zu geben. Dieses fiel sehr positiv aus:

 

"Mir hat die symbolische Darstellung der Geburt gut gefallen."

 

"Ich fand gut, dass alles in Ruhe gemacht wurde und dass man so offen reden konnte."

 

"Cool war, wo wir als Spermien durch den Eileiter mussten – der Weg der Spermien war mir ganz neu".

 

Weitere Informationen: www.mfm-projekt.de